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Kai Fuhrmann/Rolf Fuhrmann:
FAHNEN verfeinern ("supern").

 

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Hier machen wir einmal Reklame für Kaffee!

Fabrikneue Fahnen, wie sie ja beispielsweise vom ROFUR-FLAGS-Bogen kommen, sehen ja sozusagen wie abgeleckt aus.

Im Feldeinsatz, insbesondere in einer Schlacht oder nach mehreren Gefechten sah eine Fahne jedoch nicht mehr "wie neu" aus.

Mit Kaffee beispielsweise, aber auch mit schwarzem Tee, können Sie Ihrer Fahne (im Übrigen aber, nebenbei bemerkt, auch Ihren Figuren!) die Patina von Staub und Pulverdampf verleihen, wie sie sozusagen einer lebendig wirkenden Gebrauchsfahne zusteht.

Lassen Sie doch einfach mal etwas Kaffee oder Tee in Ihrer Tasse über und verstreichen etwas davon auf dem "Fahnentuch" 

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Anstelle der oben genannten Genußmittel ist es natürlich ebenso möglich, Ihre Fahne mit stark verdünnter Enamel- oder Künstlerölfarbe zu altern bzw. zu verschmutzen. Verwenden Sie dunkle Braun- oder Olivgrün-Töne, z. B. Revell Nr.84, 87 oder Humbrol Nr. 187. ModellMaster 1710, 1711 oder 1736. Wichtig ist die sehr starke Verdünnung mit Terpentinersatz.

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Zerfetzte Fahnen, Einschußlöcher.

Durch Nadelstiche lassen sich Einschußlöcher überzeugend darstellen. Auf Originalfotos aus der Bürgerkriegszeit mit zerfetzten bzw. zerschossenen Fahnen können Sie folgendes feststellen:  Die US National Flags (Stars und Stripes) sind häufig an den Nahtstellen der weißen und roten Streifen auseinandergerissen. Dies betrifft allgemein bei Fahnen die Bereiche, wo die verschiedenfarbigen Teile des Fahnentuches aneinandergenäht sind.

Wenn sie entland der Streifenbegrenzungen also mit einem scharfen Bastelmesser Schnitte anbringen, erzielen Sie diesen realistischen Effekt (siehe 1).

Zerfetzte Stellen können durch Schneiden nicht simuliert werden. Um abgerissene oder aufgerissene Stellen im und am  Fahnentuch darzustellen, reißen Sie das Papier Ihrer Fahne mit den Fingern oder einem stumpfen Gegenstand vorsichtig ein (3).

Der Effekt wirkt sehr überzeugend. Allerdings treten an den Rißkanten die weißen Fasern des Papiers zutage. Vergessen Sie nicht, diese Stellen abschließend mit etwas Farbe überzumalen.  

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Bei Tee ist eine etwas stärkere Konzentration der Flüssigkeit erforderlich, dazu legen Sie am Besten den Beutel in nur wenig Wasser ein 

 

Da die ROFUR-FLAGS wie andere fertig angebotene Fahnen eine seidig glänzende Oberfläche haben - dies ist produktionstechnisch bedingt - möchten Sie vielleicht abschließend eine mattierende Oberflächenbehandlung vornehmen.

Ob PRIMACRYL MATTFIRNIS von SCHMINCKE (links), oder der Mattlack von MODEL MASTER und anderen Firmen - die Wirkung von Mattlacken ist meist nicht ganz überzeugend, da ein leichter seidiger Anflug von Glanz häufig doch bleibt

 

gesuperte Fahnen