ROFUR-FLAGS - Fahnen
für den Maßstab 1/72 und 1/32.

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Des Drapeaux, Etandards et Fanions
 1/72 und 1/32
Banners, Colours, Flags, Standards and Guidons.
 

Copyright Rolf Fuhrmann. 
 
 

Fahnen und Schildaufkleber für
ZVEZDA 8017 Japanische Samurai 16. & 17. Jahrhundert.
Hinweise zur Verwendung der Fahnen und Schildaufkleber aus den ROFUR-FLAGS-Bögen 1/72-145 bis 1/72-151
Bastelvorschläge für Fahnenträger-Umbauten.

 

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Oben: Gut zu sehen sind die Setzschilde, hinter denen die Arkebusenschützen in Deckung gehen und die Abteilungsbanner mit den "Wappen" bzw. Emblemen ("Mon") und Kennfarben der verschiedenen Fürsten. Auch die Schilde tragen das Mon der (Adels)familie, die die entsprechende Kriegerabteilung aufgestellt hat.
 Nach den abgebildeten Abteilungsfahnen (Nobori) zu urteilen, zeigt das Packungsdeckelbild eine Szene aus dem Osaka-Feldzug von 1614/15, in in dem der Shogun Tokugawa Ieyasu nach mehreren Schlachten die Festung Osaka seines Widersachers Toyotomi Hideyori belagert und diese schließlich einnimmt.
 

 

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Linkes Bild: Setzschild mit dem Emblem des Shogun Tokugawa.
Rechts: Abteilungsfahnen, von links nach rechts: Tokugawa,
 

 

 

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Oben, von links nach rechts:
A Setzschild (Aufkleber in den Tafeln passt genau für Schilde in SVEZDA 8017), B Rückenfahne (Aufkleber in den Tafeln passt genau für die Rückenfahnen in SVEZDA 8017), C Abteilungsfahne klein (Aufkleber in den Tafeln passt genau auf Fahne des Fahnenträgers in SVEZDA 8017),

D: Fürstenstandarte: Standarte und große Abteilungsstandarte in den Samurai-Fahnenbögen muß an selbstgebastelte Fahnenstange anbegracht werden. Bastelanleitung siehe nachfolgend. Für die Fahnenstangen sind die Kunststoff-Pins aus dem ROFUR-FLAGS Angebot zu empfehlen.

Fahnenträger sind stets Ashigaru (einfache Fußsoldaten) mit dem spitzen Rundhut, der Fahnenträger mit der Abteilungsfahne ist insofern richtig dargestellt.

 

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Oben: Die Rückenfahnen der Samurai sind ein echt japanisches Phänomen. Man sollte denken, daß sie die Krieger im Kampf behinderten - spielte aber keine Rolle. Sie waren wichtig zur Identifizierung des in seiner Rüstung vermummten Kämpfers. Schilde wie die europäischen Ritter, auf denen man sein Wappen anbrachte, kannten die Samurai nicht.

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Ganz rechts die "unbehandelte" Rückenfahne, wie sie in der Packung zu finden ist. Das aufkleben der ROFUR-FLAGS Fahnenteile ist einfach. Die Klebebeschichtung hält sehr gut auf dem Plastik und kann beim ankleben mit etwas Druck noch leicht hin und her geschoben werden, bis alles richtig kantengenau sitzt.

Wer die Rückenfahnen so zu dick findet, kann die Plastikfahne an den Stangen abschneiden und stattdessen die mit Vorder- und Rückseite zusammengeklebte ROFUR-FLAG zwischen das Gestänge kleben.

 

 

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Oben: Links eine Abteilungsfahne (sog. "Nobori"), wie sie in großer Zahl in den japanischen Heeren jener Zeit getragen wurden.
Rechts daneben ist die traditionelle ältere Form der "Hata jirushi"-Fahne (aus ROFUR-FLAGS Bogen 1/72-145), die eigentlich um diese Zeit nicht mehr ganz aktuell war.
Es handelte sich um ein Erbstück der Tokugawa-Sippe, das Tokugawa Ieyasu - der sich 1603 das Amt des Shogun erkämpft hatte - neben anderen Standarten führte.

 

 

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Oben: Die Setzschilde, hinter denen die Arkebusenschützen Deckung fanden.
Ganz rechts die unbeklebte Ausführung.
Aus meiner Sicht sehr begrüßenswert, daß ZVEZDA sowohl die Fahnen als auch die Schilde blank gelassen hat und keine Embleme aufgesetzt hat. Wäre auch schön, wenn das bei ITALERI mal so zur Ausführung käme, oder?

Zufriedene Mienen danken es Ihnen!

 

 Die großen Banner befestigen

 

 


 
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